Anders als emotionale und körperliche Liebe fußt die spirituelle Liebe als unmittelbarer Vorgänger der Christusliebe nicht mehr auf Projektion. Sie charakterisiert die wirklich bewussten und geistig-seelisch weit entwickelten Menschen. Jene sind nicht mehr Gefangene ihrer unbewussten Gefühle und Wesensanteile, die sie früher auf ihren Körper, auf andere Personen oder sonstige Weise übertragen haben. Spirituell liebende Menschen sind eins mit sich selbst. Sie haben tief in sich hineingeschaut, Himmel und Hölle erkannt, sich ihren Gefühlen gestellt und deren Energien zu einem lebendigen Musikstück erweckt. Ganz recht, erkennen und verstehen ist nicht genug; körperliche, emotionale und mentale Kräfte und Muster müssen erweckt und neugeordnet werden. Die menschliche Seele entsteigt erst nach vielen inneren Toden dem Raupenkokon als ein herrlicher Schmetterling. Die spirituelle Liebe kann nur erobern, wer bereits größere Entwicklungen in früheren Leben durchlaufen hat.
Stellen Sie sich ein großes Orchester vor. Jeder Musiker soll eine symbolische Teilpersönlichkeit von ihnen sein. Sie kennen jeden Einzelnen und wissen, welches Instrument er spielt. So weit so gut. Sie müssen aber außerdem jeden dazu bringen, sein Instrument in die Hand zu nehmen und zu spielen. Und alle Künstler sollten gut spielen können – nicht perfekt, aber gut. Das schließt die Fähigkeit ein, sich der Komposition entsprechend richtig einzufügen. Was hilft es, wenn der Geiger ein wahrer Virtuose auf seinem Instrument ist, aber ständig an der falschen Stelle loslegt? |
|
******************************************************************** |
|
| Weitere Leseproben aus dem Buch: Zur Startseite * Gesellschaftliche Sexualität * Bewusstsein Alptraum * Liebe oder Sex * Aufstieg Kundalini Traum Gottessöhne * Seelenpartner * Spirituelle Partner, Reinkarnation * Jesus Christus – heilende Schlange Freundlicher Tod * Christusliebe * Kontakt/Impressum Copyright©2010, M. D., letzte Änd. 02/2010 Copyscape ermittelt Texte-Klau, verstoßen Sie nicht gegen das Urheberrecht/Copyright. |