Wer war Jesus?Gottessöhne in Kirche und ReligionChristus – Mensch und Gottes SohnJesus Christus – Tod und Auferstehung*** Meine aktuellen Vorträge & Seminare über spirit. Beziehung, Traumdeutung in Regensburg! *** |
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Wer war Jesus?Diese Frage thematisiere ich in gewissem Sinne auch im Buch, doch der Fokus soll hier überwiegend anders erfolgen, ergänzend zum Buch. Bevor ich einige Gedanken zur Beantwortung der Frage äußere, sei folgendes betont: Jesus, genannt Jesus Christus, hat gelebt, er ist keine Erfindung der Kirche bzw. der ersten Christen. Vieles bleibt trotz der Bibel spekulativ und deutungsbedürftig, doch Jesus hat gelebt. Es wäre wohl auch kaum gelungen, eine Religion auf einer Phantasiegestalt zu begründen. Irgendwann wäre die Wahrheit ans Tageslicht gekommen, mit den entsprechenden Folgen für Kirche und Bibel. Niemand erwartet von normalen Menschen, ein Christus zu werden oder an der Entstehung einer Religion auch nur mitzuwirken. Sie müssen nicht zu Gott auferstehen oder eine größere Rolle für die Kirche spielen. Doch jeder Christ kann im Kleinen das erreichen, was Jesus im Großen vorgelebt hat. Jesus hat im Wesentlichen durch sein Leben einen Weg gezeigt, den jeder gehen kann. Was immer die Kirche daraus gemacht hat und was immer Ihr persönliches Karma an Rahmenbedingungen zur Verfügung stellt, es gibt einen individuellen Weg für jeden. Ich meine einen christlichen Weg, der es Sie "schaffen" lässt. Was schaffen? Ihre persönliche Bestimmung erfüllen. Worin diese liegt, ist zunächst mal egal, wichtig ist: Erstens, Sie müssen sie suchen und finden; zweitens, Ihre Bestimmung könnte ganz anders aussehen als Ihr Verstand, Ihre Wünsche, elterliche, gesellschaftliche oder auch kirchliche Einflüsse Sie bislang glauben ließen. Ich sprach von einem christlichen Weg, doch was ich mit christlich meine, hat gar nicht so unglaublich viel mit dem üblichen Verständnis von christlicher Kirche und Religion zu tun. Jesus Christus hat einen Weg für alle Menschen vorgelebt, nicht nur für Christen. Dieser Weg beinhaltet universelle Wahrheiten und keine engstirnigen Dogmen einer Kirche, abgeleitet aus z.T. fragwürdigen Interpretationen der Bibel. Die Bibel ist zweifelsohne das "Buch der Bücher". Es bleibt dennoch insofern auch nur ein Buch, als es von Menschen mit spezifischen Interessen und Prägungen in einer bestimmten Zeitströmung und Kultur verfasst wurde. Gleiches gilt für die Leser und Interpretatoren der Gegenwart. Jedes Buch, alle Bücher dieser Welt werden von recht subjektiven Augen gelesen und verstanden. Jesus war also ein Mensch wie Sie und ich, der einen Weg heraus aus Unglück und Leid vorgelebt hat, was paradoxerweise die Annahme von Leid und Unglück erfordert. Nur darauf kommt es m.E. bei der Beantwortung der Frage "wer war Jesus" an: Jesus Christus war ein Mensch, der durch sein Leben ganz entscheidend jedermanns Leben voranbringen kann. Sie sind ein Mensch, egal, welcher Religion zugehörig und können daher daran teilhaben. Das ist eine zentrale Aussage. Ist es im Vergleich dazu wirklich wichtig, ob jedes Detail über Jesus in der Bibel stimmt; was ein "Buch" über Jesus an deutungsbedürftigen Details aussagt? |
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Gottessöhne in Kirche und ReligionNachdem ich oben betont habe, dass Jesus Christus ein Mensch war, wird es nun Zeit, Jesus als Gottessohn anzusprechen. Jesus war Gottes Sohn. In der Religion, also im Christentum von höchster Bedeutung, findet dieser Umstand dennoch wenig Beachtung im Hinblick auf die Führung der gläubigen Christen durch die Kirche. Die Juden haben damals Jesus nicht als Gottes Sohn, als Messias anerkannt und heute legt die christliche Kirche sehr viel Wert auf seine Gottessohnschaft. "Christus" ist kein Name, sondern eher ein Titel, der Jesus als Messias und Gottes Sohn bezeichnet. Jede Religion braucht eine herausragende Gründer- bzw. Stiftergestalt. Gottessöhne gab es immer, am bekanntesten wohl im alten Ägypten. Pharaonen waren Gottessöhne und in der ägyptischen Frühzeit war das genau wie bei Jesus tatsächlich wahr, nicht nur ein wohlklingender Titel. Wir alle sind Gottes Kinder, Gottessöhne. Jesus hat von Gott als seinem Vater gesprochen, doch er hat das nicht alleine auf sich bezogen. Im Gegenteil, Jesus sprach vom Himmelreich in jedem Menschen. Man mag darüber spekulieren, warum die Kirche so vehement auf Jesus als einen Gottessohn bzw. den Sohn Gottes besteht, gleichzeitig Ihren Gläubigen aber ein solches Potential nicht zutraut. Wohlgemerkt, ich spreche von einem Potential, das der durchschnittliche Mensch zugegebenermaßen kaum verwirklicht. Als Potential könnte eine Religion ihren Angehörigen die Gottessohnschaft aber doch bedenkenlos zusprechen, sie damit wenigstens als Gottessöhne in Lauerstellung deklarieren. Kirche und Bibel als das zentrale Buch der christlichen Religion sind sich darin einig, dass Jesus Christus einen Weg für die Menschen vorgelebt hat und dass er Gottes Sohn war. Die unmittelbare Folge davon – quasi eins und eins zusammengezählt – besteht darin, dass alle Christen bzw. Menschen Gottessöhne sind. Wenn Jesus ein göttlicher Sonnenstrahl war und als solcher etwas tat, was alle nachahmen können, dann müssen zwingend alle Menschen Gottessöhne sein, zumindest potentiell. Es ist Aufgabe der Kirche, die Menschen zu Gott zurückzuführen, das besagt bereits das lateinische Wort Religion. Warum also die Zurückhaltung im Hinblick auf die Gotteskindschaft der Gläubigen? Fürchtet die Kirche vielleicht um ihre Funktion und Bedeutung, wenn Menschen sich stärker selbst als Gottessöhne zu verstehen beginnen? Oder identifizieren sich die Kirchenführer selbst viel zu wenig als Gottessöhne und wollen sich daher nicht damit auseinandersetzen? |
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Christus – Mensch und Gottes SohnEin Gottessohn zu sein, ist das eine. Als Mensch zu leben, also inkarniert zu sein und sich als ein Gottessohn bewusst zum Ausdruck zu bringen, eine ganz andere Herausforderung. Genau das ist das Besondere an Christus und letztlich allen Gottessöhnen bzw. Gottestöchtern (was das Gleiche ist). Jesus war ein vollbewusster Mensch und Gottessohn, beides. Darum dreht sich langfristig die Entwicklung jeder Seele: Sein göttliches Potential hier auf der Erde zu verwirklichen. Genau genommen brauchen Sie dazu weder eine bestimmte Religion oder Kirche noch die Bibel. Ein Buch, ob Bibel oder anderes, sät einen mehr oder weniger guten und starken Samen aus, doch trifft er auf fruchtbaren Boden? Wie erreicht ein Buch seine Leser? Eine Religion ist ein Glaubensgefüge, vertreten durch die Institution Kirche und das Fundament der christlichen Kirche ist eben die Bibel. Inwieweit gerade Ihnen gerade jetzt eine Religion bzw. Kirche zu einem erweiterten Bewusstsein von Christus und dem Göttlichen in Ihnen verhilft, das bleibt aber offen. Üblicherweise lehrt die Kirche, dass die Erde und der Himmel, Mensch und Gott bzw. Christus entgegengesetzte Dinge sind. Wir hier sind nur Menschen auf der Erde, irgendwo im Himmel ist Gott und zu seiner Rechten sitzt Christus, der freundlicherweise vor 2000 Jahren mal vorbeigeschaut hat. Wenn wir Glück haben, kommen wir nach dem Tod dorthin. Ich denke, die Wahrheit sieht ganz anders aus. Das Besondere und letztlich angestrebte Ziel besteht darin, diesen Gegensatz zu überwinden, ein Stückchen Gott und Christus auf die Erde zu bringen, in und durch die eigene Person. In diesem Sinne zeichnet Christus nicht nur sein Status als Sohn Gottes aus, sondern dass er Mensch wurde. Dieser Umstand erhöht ihn. Nicht primär deshalb, weil es ein helfender Akt der Nächstenliebe war, sondern weil er erst dadurch ein "richtiger" Christus und Gottessohn wurde. Dadurch verwirklicht er seine Eigenschaft als Christus – zum eigenen Heil und dem der Menschen. Diese Verwirklichung ähnelt jeder Umsetzung einer Idee oder Theorie in die Praxis im Leben eines normalen Menschen. Stellen Sie sich, Sie hätten ein besonderes Talent, Sie wissen das ganz genau, aber Sie spüren und erfahren es nicht. Um dieses Talent als einen Teil Ihrer Seele aufblühen lassen zu können und zum Leben zu erwecken, müssen Sie es praktisch und konkret verwirklichen. Ob über den Beruf, ein Hobby oder die Familie, irgendwie müssen Sie "es werden". In ähnlicher Weise gewinnt nicht nur Christus, sondern jede Seele von ihrem Menschsein. Jesus Christus verwirklichte sich und sein Christus-Sein und unbewusst versuchen alle Menschen das Gleiche, sonst wären sie nicht hier. |
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Jesus Christus – Tod und AuferstehungDer Weg, den Jesus durch sein Leben gezeigt hat und der ihn schlussendlich zum verwirklichten Christus gemacht hat, gipfelt in seinem Tod mit Auferstehung. Darauf beruht die christliche Religion, das Wirken der Kirche und die Botschaft der Bibel zu einem großen Teil. Dabei geht es nicht nur um Sterben und dann aber doch wieder weiterleben. Der körperliche Tod ist nichts Besonderes, er ereilt uns alle mal; im Sinne der Reinkarnation sogar sehr oft. Die Mission von Jesus Christus erschöpft sich nicht in der Überwindung des körperlichen Todes, über den körperlichen Tod hinaus geht es um etwas viel Wichtigeres. Aus diesem Grund beschäftigen sich manche Esoteriker und Bibelforscher m.E. viel zu sehr mit der Frage, ob Jesus wirklich am Kreuz gestorben ist oder eventuell dem Tod nahe gerettet werden konnte von seinen Anhängern. Die Kirche besteht natürlich auf den vollzogenen Tod, weil andernfalls die Auferstehung an Glaubwürdigkeit und Bedeutung verlöre. Die gesamte christliche Religion erhielte dadurch einen Bruch. Die wahre Botschaft von Jesus Christus und dem Buch der Bücher in Gestalt der Bibel nimmt einen viel größeren Raum ein. Sie umfasst m.E. den Tod als elementare Lebens- und Entwicklungskraft; eine Kraft, die ständig wirksam ist und Dinge beendet, damit neue, bessere entstehen können. Sie zielt insbesondere auf den inneren Tod ab, ohne den sich kein Mensch weiterentwickelt. Ohne Tod keine Auferstehung auf einer höheren Ebene, dieses – nicht zuletzt psychologische – Prinzip von Tod und Neugeburt finden wir in der Astrologie beim Skorpion bzw. Pluto. Dementsprechend meint die Auferstehung von Jesus primär eine geistig-seelische Auferstehung bzw. Wiedergeburt. Wenn Jesus nicht trotz, sondern durch und wegen seines primär inneren Todes ein göttliches Bewusstsein erlangt hat, dann interessiert es eigentlich wenig, ob er auch körperlich tot war oder nur fast. Die Kirche und Hüter der christlichen Religion mögen das anders sehen. Was bedeutet das nun konkret für alle, die ihren eigenen christlichen Weg suchen und Jesus nachfolgen wollen, ungeachtet der offiziellen Religion durch die Kirche? Egal, ob es speziell um die im Buch hervorgehobenen Themen Liebe und Sexualität geht oder andere Lebensthemen: "Sterben lernen" stellt eine zentrale Herausforderung für alle Entwicklungswilligen dar. Niemandem fällt es leicht, innerlich loszulassen und zu sterben, weder körperlich noch psychologisch. Letzteres beweist u.a. die Tatsache, dass Alpträume häufig von Tod und Sterben handeln. Die sogenannte aufsteigende Kundalini, also die sexuelle, durch die Chakras nach oben wandernde Energie, betrachten viele Kundalini-Therapeuten rein energetisch. Körperenergien fließen aber nicht abgekoppelt von der Psyche; Körper, Seele und Geist sind immer miteinander verflochten. Solange z.B. ein unbewusstes Schuldgefühl oder Selbstwertkomplex nicht "stirbt" bzw. verwandelt wiederaufersteht, wird es das Aufsteigen verhindern. Oder sexueller Missbrauch, der immer deutliche Spuren in der Seele hinterlässt, die das Energiesystem ebenso massiv beeinträchtigen. Bei Interesse an meinem Buch über Sexualität, Liebe und Spiritualität orientieren Sie sich am besten bei den nachfolgenden Buch-Links unten. |
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